Das Projekt LITSEMBA (Hoffnung)

2010 waren offiziell 45% der Kinder des Landes Waisen. Da diese große Zahl von Kindern unmöglich in (praktisch ohnehin nicht vorhandenen) Waisenhäusern betreut werden kann, entstand im Land selbst die Idee der Neighbourhood Carepoints (NCPs).


 

Frauen aus den Dörfern betreuen hier täglich ehrenamtlich Kinder, die noch nicht zur Schule gehen, kochen für sie sowie am Wochenende für die großen Geschwister täglich eine warme Mahlzeit – meist nur Maisbrei.

Kochen

Das Projekt Litsemba betreut 100 solche NCPs: Es werden Gebäude errichtet, zentral wird für alle hundert NCPs für die Anlieferung von Maismehl gesorgt (meist durch das World Food Programm, das Hilfsprojekt der Vereinten Nationen), es gibt Unterstützung bei der Einrichtung von Gemüsegärten sowie Fortbildungen für die Ehrenamtlichen im Umgang mit Kindern.

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Inzwischen besuchen auch einige Kinder, deren Eltern zwar nicht beide gestorben sind, die aber in Hunger und extremer Armut leben, täglich diese NCPs. Seit zwei einwöchigen Fortbildungen 2015 und 2016 für jeweils ca. 200 ehrenamtliche Betreuerinnen dürfen die NCPs an ihre Kinder Vorschuldiplome vergeben.

Eine qualifizierte Vorschullehrerin betreut seit 2018 die Ehrenamtlichen direkt an den NCPs regelmäßig bei ihrer Arbeit.

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Für weitere Informationen sehen Sie auch: www.thomasengel-stiftung.org